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	<title>Jazz &#8211; ostalb.net</title>
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	<description>Kultur aus Ost-Württemberg</description>
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		<title>Ganz nah dran: Jazz Lights 2026</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/jazz-lights-2026-913/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 13:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Lights 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Denalane]]></category>
		<category><![CDATA[Myles Sanko]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Siggi Schwarz]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3661" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3661" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/88b3960361835836e444d41321daf95e.jpg" alt="Fotos: Peter Schlipf" class="caption" title="Authentisch und voll Energie: Joy Denalane." width="1024" height="683" />Authentisch und voll Energie: Joy Denalane.[/caption]<p>Die Jazz Lights 2026 in Oberkochen und auf der Kapfenburg zeigten sich auch in diesem Jahr erneut als facettenreiches Festival, das musikalische Vielfalt mit einer spürbaren Nähe zum Publikum verbindet.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; &nbsp;Zwischen Nachwuchstalenten und international etablierten Künstlern entstand eine mitreißende Atmosphäre, die viele Abende über das reine Konzerterlebnis hinausgehen ließ.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Beim Auftakt auf Schloss Kapfenburg wurde deutlich, wie lebendig und selbstbewusst sich die junge Jazzszene präsentiert. Das Linus Rebmann Trio stand exemplarisch für diese Entwicklung und überzeugte mit einer Mischung aus technischer Präzision und spürbarer Spielfreude. Seine&nbsp;Eigenkompositionen und neu interpretierten Standards entwickelten schnell eine eigene Dynamik. Zwischen fein ausgearbeiteten melodischen Linien und komplexen rhythmischen Strukturen entstand ein intensives Zusammenspiel. Im zweiten Teil des Abends brachte das Salsa-Ensemble der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart eine neue Energie auf die Bühne. Die Kombination aus treibender Percussion, prägnanten Bläsersätzen und sichtbarer Begeisterung der Musiker übertrug sich unmittelbar auf das Publikum.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong>Vertrautes neu interpretiert</strong></p>
<p>&nbsp; &nbsp;In der Hammerschmiede Köningbronn hat der Gitarrist Siggi Schwarz gezeigt, wie eindrucksvoll eine musikalische Würdigung sein kann, wenn sie eine eigene Handschrift trägt. Sein Projekt rund um die Musik von Carlos Santana zog über 300 Besucher an. Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass Siggi Schwarz den Spirit von Santana aufgegriffen und neu interpretiert hat. Gemeinsam mit seiner international besetzten Band verlieh er den bekannten Stücken eine eigene musikalische Handschrift. Klassiker wie „Black Magic Woman“ oder „Oye Como Va“ standen dabei gleichwertig neben späteren Songs – verbunden durch einen offenen Stil, der Latin-Rock, Blues und verschiedene musikalische Einflüsse stimmig zusammenbrachte. Das Zusammenspiel der Band wirkte kraftvoll und übertrug sich direkt auf das Publikum. Kräftige Rhythmen wechselten sich mit ruhigeren, gefühlvollen Passagen ab. Über mehr als zwei Stunden hinweg blieb die Spannung erhalten – getragen von großer Spielfreude und hoher musikalischer Genauigkeit.&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" size-full wp-image-3664" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf.jpg" alt="Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf.jpg 1024w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf-300x200.jpg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Mit Myles Sanko erreichten die Jazz Lights einen emotionalen Höhepunkt. Sein Auftritt war ein intensives Erlebnis, das sich tief im Publikum verankerte. Mit „Let It Unfold“ stellte Sanko Themen wie persönliche Entwicklung und Selbstannahme in den Mittelpunkt. Seine warme unverkennbare Stimme verlieh den Songs eine unmittelbare Nähe, die sich durch den gesamten Abend zog. Besonders eindrucksvoll war die Balance zwischen musikalischer Exzellenz und authentischer Bühnenpräsenz. Die Band agierte als gleichberechtigtes Kollektiv, entwickelte Motive organisch weiter und schuf dynamische Spannungsbögen. Zwischen Soul, Jazz und subtilen Hip-Hop-Einflüssen entstand ein Klangbild, das modern und zugleich zeitlos wirkte. Der Funke sprang schnell über: Das Publikum wurde Teil des Geschehens, klatschte, sang mit und reagierte spürbar auf jede musikalische Nuance. Es entstand ein Miteinander, das den Abend über die Musik hinaus zu einem verbindenden Erlebnis machte. Standing Ovation zum Abschluss zeigten einmal mehr, wie Myles Sanko und seine Band das Publikum in ihren Bann gezogen haben..&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong>Musikalische Botschaften</strong></p>
<p>&nbsp; &nbsp;Den krönenden Abschluss des Festivals machte die stilprägende Künstlerin Joy Denalane in der nahezu ausverkauften Kulturkantine. Ihr gelang es, die besondere Atmosphäre in der Carl-Zeiss-Kulturkantine nochmals neu zu formen. Mit ruhiger Intensität eröffnete sie den Abend und zog das Publikum sofort in ihren Bann. Ihre Stimme erzählte Geschichten – von Identität, Herkunft und persönlichen Erfahrungen. Besonders in den Momenten, in denen sie zwischen kulturellen Einflüssen und Sprachen wechselte, wurde die Tiefe ihres künstlerischen Ausdrucks spürbar. Mit Songs wie „Alles leuchtet“, „Niemand“ und „Mamani“ begeisterte sie das Publikum. Was diesen Abend besonders machte, war die Authentizität. Denalane zeigte sich nahbar, reflektiert und zugleich voller Energie. Ihre Erzählungen über kreative Prozesse und bewusste Veränderungen verliehen dem Konzert eine zusätzliche Dimension. Als der Abend nach zwei Zugaben in gemeinsamen Momenten mit dem Publikum ausklang, blieb ein Eindruck, der nachhaltig wirkt.</p>
<p>pm&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Abb.2:&nbsp;Siggi Schwarz präsentierte in der Hammerschmiede in Königsbronn eine facettenreiche Neuinterpretation der Santana-Musik und zog das Publikum von Beginn an in seinen Bann. (Foto: Keydell)</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Abb. 3:&nbsp;Zwischen Gefühl, Groove und Präsenz schuf Myles Sanko einen Abend, der das Publikum nachhaltig begeisterte. (Foto: Peter Schlipf)</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abb. 4: Die Verbindung aus musikalischem Ausdruck und persönlichen Erfahrungen machte den Auftritt von Joy Denalane zu einem besonderen Konzerterlebnis. (Foto: Peter Schlipf)</p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zweimal dynamische Perfektion</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/taufrischer-jazz-trifft-salsa-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 14:32:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Eckhard Stromer]]></category>
		<category><![CDATA[Heidi Hahn]]></category>
		<category><![CDATA[HMDK]]></category>
		<category><![CDATA[JAZZma]]></category>
		<category><![CDATA[Linus Rebmann Trio]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz von Woellwarth]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Salsa Ensemble]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Kapfenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3651" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3651" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/61aca5ef49bff2f9be565298d6b5c855.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Das Linus Rebmann Trio in Aktion auf der Konzertsaalbühne." width="1024" height="508" />Das Linus Rebmann Trio in Aktion auf der Konzertsaalbühne.[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">Sie sind noch keine 20 Jahre alt und schon mit allen Jazzwassern gewaschen. Im Rahmen der „Jazz Lights“ Oberkochen hat das „Linus Rebmann Trio“ als „Jugend jazzt“-Preisträger auf Schloss Kapfenburg seine musikalische Visitenkarte abgegeben.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Ein denkwürdiger Abend vor stattlichem Publikum, zumal der Schlagzeuglehrer Eckhard Stromer von der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart&nbsp;&nbsp;(HMDK) mit seinem Salsa-Ensemble noch einen rhythmischen Akzent der Extraklasse gesetzt hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;„Wir freuen uns hier zu sein“, hat Linus Rebmann gleich zu Beginn dem Publikum signalisiert. Die Freude war fortan auch ganz auf dessen Seite. Denn was dieser junge Pianist und Komponist mit einem technisch blitzsauberen Anschlag aus den Tasten zaubert, lässt einen staunen. Er scheint schon die ganze Geschichte des modernen Jazz mit großen Pianisten wie Thelonius Monk, Brad Mehldau, Erroll Garner oder Abdullah Ibrahim in sich aufgesogen zu haben. Die Frage nach dem Stil? Aktuell und doch traditionsbewusst, intelligent und experimentierfreudig – und vor allem am Klang interessiert. An ihm tüftelt er zusammen mit dem fingerflinken Kontrabassisten Gabriel Widmaier und dem schon unglaublich technisch versierten Schlagzeuger Johann „Johnny“ Walker.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Das Ergebnis sind in jeder Hinsicht von melodischen und harmonischen Einfällen und rhythmischen Eskapaden strotzende Stücke. Vorzugsweise im ICE-Tempo. Mit dem Unterschied, dass auf diesen Zug Verlass ist. Manchmal fährt er tatsächlich baladesk langsam, kehrt „Johnny“ Walker die Felle mit den Besen, immer im Blickkontakt mit dem Vormann am Flügel, der Akkorde und Läufe wie ein Hexenmeister mixt. Es geht um den Klang. Im Dienste dieser Idee versetzt der Drummer schon mal mit einem Vibrator sein Arbeitsgerät in Schwingungen. Eine wahrlich neue Hörerfahrung.&nbsp;&nbsp;Zwei Titel stehen für das Selbstverständnis des Trios. „Drive“ und „Listen to the River“. Gas geben und lauschen. Beide sind auf der ersten Scheibe des Trios zu hören, die im Juni erscheinen soll.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class=" size-full wp-image-3653" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0307.jpeg" alt="IMG_0307.jpeg" width="1024" height="469" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0307.jpeg 1024w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0307-300x137.jpeg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0307-768x352.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Musik für die Beine macht das Salsa-Ensemble. Es besteht seit einem Jahr und frönt mit Lust dem kubanischen Sound. Diesen produzieren vier knackige Blechbläser, ein Mann am E-Bass, einer am Flügel, gleich drei am Percussion und zwei Sängerinnen (Eda Erkol, Vivien Zippert) mit dem kehligen Timbre, das diese Tanzmusik erfordert. Obwohl Taktgeber Eckhard Stromer dazu aufgefordert hat, dem Bewegungsdrang nachzugeben, hat sich doch niemand getraut. Die Ostalb ist halt nicht Karibik. Dabei kann man sich dem Sog, der von den Kompositionen einer Celia Cruz oder eines Ruben Blades ausgeht, kaum entziehen. Stromers elfköpfige Truppe jedenfalls hat gewirbelt, was Gerätschaften und Stimmen hergeben. Dabei nicht immer gefällig, wie in dem kantig-eruptiven Gewand von „Blame it on the Boogie“ von Michael Jackson, in den Tony Succar den Song gekleidet hat. So überschäumend lebensfroh diese Titel in Ohr und Beine gehen, werden sie dennoch von rhythmischer Präzision auf Kurs gehalten. Als Zugabe spielt das Salsa-Ensemble zusammen mit dem Trio ein Stück von Linus Rebmann.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu Beginn hat Akademiedirektor Moritz von Woellwarth die Malerin Heidi Hahn (www.heidihahn.de) vorgestellt, die über das Wochenende in der Pop up-Galerie ihre vom Licht bestimmten Werke gezeigt hat. Mehr von ihren Arbeiten sind ab Sonntag, 22. März, im Rathaus Gaildorf zu sehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="font-size: 12pt;">Wolfgang Nußbaumer</span></em></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">(14.03.2026) &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</span></p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die &#8222;Jazz Lights 2026&#8220;</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/die-jazz-lights-2026-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 16:53:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Lights]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Denalane]]></category>
		<category><![CDATA[Myles Sanko]]></category>
		<category><![CDATA[Oberkochen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Siggi Schwarz]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3637" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3637" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/1d74984588d9effd2a11e9255005a86c.jpg" alt="Foto: Timothy Schaumburg" class="caption" title="Joy Denalane" width="1024" height="1024" />Joy Denalane[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">Myles Sanko, Joy Denalane und Siggi Schwarz sind die Top-Acts der diesjährigen "Jazz Lights" vom 14. bis 21. März in Oberkochen.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Siggi Schwarz zählt zu Deutschlands prägenden Gitarristen und stand bereits mit internationalen Größen wie Aerosmith, Bryan Adams, Toto und ZZ Top auf der Bühne. Bei den &#8222;Jazz Lights&#8220; setzt er mit seinem Programm „The Music of Santana“ ein markantes musikalisches Highlight. An diesem Abend widmet er sich voller Leidenschaft der vielfältigen Welt des Latin-Rock und bringt ein energiegeladenes Tribut an Carlos Santana auf die Bühne.&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Gemeinsam mit seiner international besetzten 7-köpfigen Band interpretiert Schwarz die zeitlosen Santana-Klassiker mit Gefühl, Virtuosität und eigener Handschrift – kraftvolle Rhythmen, warme Melodien und eine Spielfreude, die sofort überspringt.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;<strong>Info:</strong> Samstag, 14. März, 20 Uhr,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Hammerschmiede,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Herwartstr. 2,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Königsbronn</span></p>
<p>&nbsp; &nbsp;<span style="font-size: 12pt;">Myles Sanko bringt bei den &#8222;Jazz Lights&#8220; pure Emotion, Groove und erzählerische Tiefe auf die Bühne. Der britisch-ghanaische Sänger, Songwriter und Produzent zählt zu den markantesten Stimmen des europäischen Neo-Soul und Jazz – authentisch, warm und voller Ausdruckskraft. Mit seinem aktuellen Album „Let It Unfold“ verbindet er modernen Soul, klassischen Jazz, Hip-Hop-Nuancen und afrikanische Einflüsse zu einem facettenreichen Sound, der Themen wie Selbstakzeptanz, Heilung und inneres Wachstum in den Mittelpunkt rückt.</span></p>
<p><img decoding="async" class=" size-full wp-image-3639" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.jpg" alt="image-1.jpg" width="1302" height="1302" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.jpg 1302w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1-300x300.jpg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1-1024x1024.jpg 1024w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1-150x150.jpg 150w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 1302px) 100vw, 1302px" /></p>
<p>Foto: Valeria Panarina</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Seine Musik ist eine Mischung aus stimmungsgeladener Energie und poetischer Feinheit, die tief berührt und zugleich aufbaut. Sanko hat bereits mit Größen wie Gregory Porter, Martha High oder Nicola Conte gearbeitet und gilt als Künstler, der Jazz-Tradition und moderne Stile vereint. Ein Auftritt, der weit mehr ist als ein Konzert – ein Erlebnis voller Intensität, Hoffnung und echter musikalischer Persönlichkeit.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;<strong>Info:</strong> Freitag, 20. März, 19 Uhr,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Carl Zeiss Kulturkantine,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Carl-Zeiss-Straße 22, O</span><span style="font-size: 12pt;">berkochen</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Joy Denalane gehört seit vielen Jahren zu den markantesten und einflussreichsten Stimmen des deutschen Souls. Ihre charakteristische Mischung aus Soul, R&amp;B, Jazz und südafrikanischen Einflüssen lässt einen Klang entstehen, der ihr sowohl in Deutschland als auch international große Anerkennung einbringt. Ihre Musik vereint klare Haltung, besondere Wärme und eine künstlerische Ausdruckskraft, die in dieser Form kaum ein zweites Mal zu finden ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Als einer der Top-Acts der Jazz Lights 2026 zeigt Joy Denalane ihre unverwechselbare Stimme, ihre starke Bühnenpräsenz und die emotionale Tiefe ihrer Kompositionen. Sie schafft Konzerterlebnisse, die sich durch Intensität und Atmosphäre auszeichnen. Zwischen fein abgestimmter Sensibilität und kraftvollen Momenten offenbart sie immer neue Facetten ihres musikalischen Spektrums und verdeutlicht, wie bewusst sie ihre künstlerische Entwicklung gestaltet.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;<strong>Info:</strong> Samstag, 21. März, 19 Uhr,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Carl Zeiss Kulturkantine,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Oberkochen</span></p>
<p><strong><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Vorverkaufsstellen</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;</span></strong><span style="font-size: 12pt;"><strong>Aalen:&nbsp;</strong></span><span style="font-size: 12pt;">Tourist-Information,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Telefon 07361/522358;&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;"><strong>Heidenheim:&nbsp;</strong></span><span style="font-size: 12pt;">Pressehaus,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Telefon 07321/3470;&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;"><strong>Schwäbisch Gmünd:&nbsp;</strong></span><span style="font-size: 12pt;">i-Punkt,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Telefon 07171/6034250;&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;"><strong>Schloss Kapfenburg:&nbsp;</strong></span><span style="font-size: 12pt;">Telefon 07363/96180,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;"><a href="https://www.schloss-kapfenburg.de" target="_blank" rel="noopener">www.schloss-kapfenburg.de</a>&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">und an allen CTS-Vorverkaufsstellen.</span></p>
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			</item>
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		<title>JAZZma!-Förderkonzert im Schloss</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/jazzma-foerderkonzert-im-schloss-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 15:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Lights]]></category>
		<category><![CDATA[Linus Rebmann Trio]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Schloss Kapfenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3619" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3619" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/9df43eaf2ccf22c628758e233881ef55.jpg" alt="" class="caption" title="Das 12-köpfige Salsa-Ensemble der HMDK Stuttgart präsentiert afro-kubanische Klassiker und Songs " width="1024" height="768" />Das 12-köpfige Salsa-Ensemble der HMDK Stuttgart präsentiert afro-kubanische Klassiker und Songs [/caption]<p>JAZZma! Das ist der Titel der gemeinsamen Initiative zur Förderung junger Talente der Stiftung Schloss Kapfenburg und Jazz Lights Oberkochen. Am Freitag,13. März, wird beim Förderkonzert die Turnaround-Reihe 2026 eröffnet.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; &nbsp;Zudem findet die Vernissage der Pop up-Galerie Heidi Hahn statt, die am Wochenende aufs Schloss lockt.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Beim 12. Young Stage Förderkonzert in Kooperation mit den Jazz Lights Oberkochen gibt’s zwei mitreißende Acts zum Preis von einem: Los geht der Abend mit dem Linus Rebmann Trio. Mit tiefem Gespür für Tradition und einem frischen Blick in die Zukunft interpretieren die Gewinner von „Jugend jazzt“ 2024 Klassiker neu und erzählen in ihren Eigenkompositionen mitreißende Geschichten von Spatzen, Triolen und dem Erwachsenwerden. Vibrierende Trommeln, packende Bläserriffs und Stimmen voller Leidenschaft stehen dann nach der Pause auf dem Programm. Das 12-köpfige Salsa-Ensemble der HMDK Stuttgart präsentiert afro-kubanische Klassiker und Songs von Legenden wie Irakere, Celia Cruz oder Tony Succar. Dabei lassen die Nachwuchstalente die ganze Bandbreite der Salsa-Musik aufleben. Die Kooperation mit den Jazz Lights Oberkochen und der Leitz GmbH &amp; Co. KG besteht bereits seit 2001.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3620" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/01_Turnaround_JAZZma_Linus_Rebmann_Trio_Copyright_LRT.jpeg" alt="01_Turnaround_JAZZma_Linus_Rebmann_Trio_Copyright_LRT.jpeg" width="800" height="600" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/01_Turnaround_JAZZma_Linus_Rebmann_Trio_Copyright_LRT.jpeg 800w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/01_Turnaround_JAZZma_Linus_Rebmann_Trio_Copyright_LRT-300x225.jpeg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/01_Turnaround_JAZZma_Linus_Rebmann_Trio_Copyright_LRT-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Draußen mag es noch kalt und grau sein, doch dort wo Heidi Hahns Bilder hängen, ist es hell. Die Werke der Künstlerin scheinen Licht auf Leinwand einzufangen und geradezu von innen heraus zu leuchten. Und das, obwohl Hahn nicht mit grellen Farben und starken Kontrasten arbeitet, sondern eher diffus und verschleiert – das Ergebnis eines behutsamen Entstehungsprozesses und des intensiven Jagens nach Licht.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Hahn stellt seit 1988 aus, seit 2000 ist sie als freischaffende Künstlerin und Kuratorin tätig. Sie malt und sie kreiert große Rauminstallationen beziehungsweise Land-Art-Projekte. Hahn war Mitbegründerin des Kunstvereines „Kreative 88“, Vorstandsmitglied im KuturDeltaSüd, ist zweite Vorsitzende des Kunstvereines „KiSS“, Mitglied im Aalener Kunstverein und Mitglied im VBKW (Verband Bildender Künstler Baden Württemberg) sowie GEDOK Stuttgart.</p>
<p>&nbsp; <strong>&nbsp;Info:</strong> Freitag, 13. März, 20 Uhr, Trude Eipperle Rieger Konzertsaal, mit der Vernissage der Pop up-Galerie Heidi Hahn. Normalpreis 24 Euro, ermäßigt ab 19 Euro; Karten sind auch im Schnupper-Abo und Turnaround VIP-Pass erhältlich.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wellness pur im „Swinging Pool“</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/wellness-pur-im-swimming-pool-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 07:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA["Roter Ochsen"]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Holdenried. Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Gerald Kresse]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Ott]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Paulus Ott]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3602" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3602" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2026/02/b7488390dedefbaf9badeda0e0ea042d.jpg" alt="Foto: -uss" class="caption" title="Hier swingts im Pool: (v.l.) Charly Thomass, Anna Ott, Gerald Kresse, Joseph Ott und Andreas Holdenried." width="1024" height="768" />Hier swingts im Pool: (v.l.) Charly Thomass, Anna Ott, Gerald Kresse, Joseph Ott und Andreas Holdenried.[/caption]<p>Wellness pur ist garantiert, wenn im „Swinging Pool“ Jazzklassiker der Dixie- und Swingära sprudeln. Angeheizt von sieben versierten Bademeistern und einer Badefrau mit großer Stimme.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; &nbsp;So geschehen am Samstagabend im ausverkauften „Roten Ochsen“ in Ellwangen.&nbsp;Angetrieben von Schlagzeuger Joseph Ott und einmal mehr gesponsert vom unermüdlichen Hans Peter Haas hat die Truppe für allerbeste Stimmung gesorgt. Sogar „Gäste aus Aalen“ hat der Drummer augenzwinkernd entdeckt.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;„Heißer Jazz zum Kalten Markt“ gehört zur Tradition, selbst wenn der große Markt schon etwas verlaufen ist. Eine zu pflegende Tradition, vor allem wenn sie von Könnern wie dem Trompeter Gerald Kresse, dem Multisaxophonisten Andreas Holdenried, dem Posaunisten Markus Krämer, Charly Thomass am E-Piano und Helmuth Schulz am Kontrabass hochgehalten wird. Zu den in vielen Konzerten gestählten alten Fahrensleuten gesellt sich mit dem Top-Gitarristen und Sänger Paulus Ott und seiner Schwester Anna noch junges Blut, das prächtig mit den „Oldies“ harmoniert.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Mit „Indiana“ eröffnet die Band ihr Programm. Gut drei Stunden später wird es mit dem Hit „What a wonderful world“ viel zu früh zu Ende gehen. Dazwischen ein köstlich buntes Allerlei aus Ohrwürmern und weniger bekannten Titeln. Mit dem „Basin Street Blues“ weht schon ein Hauch von New Orleans, von dem der mit ordentlich Schalk im Nacken moderierende Trompeter Kresse schwärmt, durch den Saal. Geschickt mischen die Musiker die Dixie- und Swingelemente mit kollektiven Improvisationen und ausgeklügelten Soli. Sie verstehen sich blind. Holdenried und Kresse machen seit 52 Jahren zusammen Musik.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;„When your smiling“ gibt Anna Ott Gelegenheit, ihr ausgeprägtes Talent für songgerechte Interpretationen auszuspielen. Da lächelt der Saxophonpartner Andy Holdenried ganz verschmitzt dazu. Ohnehin gilt der professionelle Ernst nur der Darbietung. Ansonsten ist bei diesem „Hot Club d’Ellwangen“ mit Münchner Verstärkung an Gebläse und Bass entspannter Frohsinn angesagt.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Greifen wir aus der Menge der Elementarteilchen ein paar besonders hell strahlende heraus. Duke Ellingtons „Satin Doll“ mit Anna und einem fulminanten Paulus-Solo. Und wie die Sängerin „Mack the knife“ durch die Noten schleichen lässt, hat Gänsehautpotential. In „Aint Misbehavin“ finden sich Stimme und Tenorsaxophon zu einem fesselnden Duett zusammen.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Den so zuverlässigen wie sonoren Bass-Sound von Helmuth Schulz darf man ebenso wenig vergessen, wie das Schlagzeugsolo von Joseph Ott in „Sweet Georgia Brown“ und einen weiteren Ott-Sohn, der wieselflink die Finger über die Tasten von Thomass‘ Piano tanzen lässt. Sohn Paulus hat Vaters „Schießbude“ kaputt getrommelt, bevor er sich dann doch für die Gitarre entschieden hat. Ein weiser Entschluss, wie er in dem auch sängerisch zupackenden „Minnie the Moocher“ demonstriert.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Die „Route 66“ führt mit Anna schnurstracks zu den Zugaben. „Please don’t talk about me“ bittet Anna. Sorry, es wird sich nicht vermeiden lassen. Bevor die Zuhörerinnen und Zuhörer zum wunderschönen Schluss noch erfahren, dass es in diesen traurigen Zeiten noch eine „wonderful world“ gibt, lässt die Truppe mit vereinten Kräften den Klassiker schlechthin aufmarschieren: „Oh when the saints“.&nbsp;</p>
<p><em>Wolfgang Nußbaumer</em></p>
<p>(01.02.2026) &nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ergiebige „Butterfahrt“ im „Room“</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/ergiebige-butterfahrt-im-room-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 14:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA["The Room"]]></category>
		<category><![CDATA[Aalener Jazzfest]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Casimir]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3532" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3532" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/46cc34a94d80d6eac4fa785db84fa1e2.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Ein Duo auf Augenhöhe: Markus Becker und Olaf Casimir." width="1024" height="664" />Ein Duo auf Augenhöhe: Markus Becker und Olaf Casimir.[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">Seit 1999 gibt es keine Butterfahrten mehr. Da hat die EU einen Riegel vorgeschoben. Es gibt sie aber dennoch. In „The Room“ in Aalen.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Der Pianist Markus Becker und der Kontrabassvirtuose Olaf Casimir haben mit dem Begriff ihr Jazzfest-Konzert am Samstagnachmittag überschrieben.&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Weil sie über alle möglichen Grenzen segeln und überall anlegen? Mag sein. Titel sind bei diesem begnadeten Duo ohnehin Schall und Rauch. Was zählt ist die Musik. Warm, intim, klar, melodisch mit einigen jazzigen Attacken. In der Summe Wohlfühlmusik, die den Ort mit seiner hervorragenden Akustik in einen behaglichen Klangraum verwandelt. Deshalb vergehen die gut 90 Minuten für das Publikum viel zu schnell. Läuten Becker und Casimir viel zu rasch die „Letzte Runde“ ein. „Schade“ sagt man spontan.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Wenigstens haben die beiden ein Einsehen, bitten noch zum fröhlich-optimistischen „Elfentanz“; konterkarieren ihn jedoch sogleich mit einem „Nachruf“ voller Ernst auf den schwarzen Tasten (in Ges-Dur verrät der Pianist), bevor sie sich mit „einem echten Applauskiller“ (warnt Becker verschmitzt) vom Acker machen. „Hugo sucht“, sehr frei nach Hugo Wolf, der einst ein riesiges Liedschaffen hinterlassen hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Doch zuvor geht’s ohne Schirm in den „Regen, Regen“. Kein Problem, so lange es so angenehm von den Tasten tröpfelt. Sehr ernst beginnt die „Prozession“, die würdevoll gemessenen Schrittes dahinzieht. Dennoch kein Grund Trübsal zu blasen, weil es die beiden Musiker faustdick hinter den Ohren und den Schalk im Nacken haben. In „Marrakesch“ grundiert Casimir Beckers engagierte Laufarbeit mit ostinatem Bass.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3533" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0123.jpeg" alt="IMG_0123.jpeg" width="1024" height="903" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0123.jpeg 1024w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0123-300x265.jpeg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0123-768x677.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Hin und her geht es zwischen dem Ausflug nach Marokko und deutschem Schaffensdrang. In „Mach hin“ schlägt der Pianist zwar schrille Töne an, taucht dann in Traumsequenzen ab und dreht alles mit skurrilem Witz durch seinen musikalischen Fleischwolf. Melancholisch geprägt ist der „Abstiegskampf“, von Trübsinn jedoch keine Spur. Ein „Krake“ darf sogar mit einer hymnischen Kadenz durch das Meer gleiten.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp; „Es geht noch ernster“, kündigt der Tastenmann an.&nbsp;&nbsp;Und wandelt mit dem „Farbenklavier“ auf Alexander Nikolajewitsch Skrjabins Spuren. Der russische Komponist und Klaviervirtuose, der 1915 in New York an einer Blutvergiftung gestorben ist. wollte mit diesem Klavier Klänge in real leuchtende Farben umsetzen. Ein Moskauer Chemiker hat ihm dazu ein Lichtklavier konstruiert.&nbsp;&nbsp;Markus Becker muss sich zwangsläufig damit begnügen, die Farben in Klänge umzusetzen. Was für einen Künstler, der den extrem schwierigen und komplexen Max Reger intus hat, kein Problem darstellt. Ein vielfarbiges Unternehmen, das nochmals sein immenses Können beweist. Und Kollege Casimir malt mit seinem warmmelodiösen Bassklang kongenial mit. Was will man mehr. Sehr herzlicher Beifall im „Room“.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Wolfgang Nußbaumer</span></p>
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		<title>Ganz großes Gebläse</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/ganz-grosses-geblaese-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 09:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Ott]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Botschek]]></category>
		<category><![CDATA[Obi Jenne]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalb Jazz Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Peutinger-Gymnasium]]></category>
		<category><![CDATA[Porsche Big Band]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3518" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3518" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/0af7066a15b46ecace4051cc8307525c.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Gerhard Ott gibt mit dem Ostalb Jazz Orchestra und dem Sänger Norbert Botschek Vollgas." width="1024" height="731" />Gerhard Ott gibt mit dem Ostalb Jazz Orchestra und dem Sänger Norbert Botschek Vollgas.[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">Wenn zwei Jazzorchester aufeinander treffen, ist spannende Unterhaltung garantiert. Wie im Peutinger-Gymnasium in Ellwangen, wo die Porsche Big Band und das Ostalb Jazz Orchestra ihren musikalischen Wettstreit ausgetragen haben. Gewinner war das Publikum, das das große Forum gefüllt hat.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Es ist voll auf seine Kosten gekommen. Weil die beiden Bands sich mit ihren Stücken nicht nur aus der Swingklassik bedient haben, sondern auch zeitgenössisch funkig elektrisiert haben. Eröffnet haben das Konzert die von „Obi“ Jenne vor 20 Jahren gegründeten Porscheaner mit einem schon 1930 komponierten Klassiker, „On the sunny side oft he street“. Überwiegend sonnig wird es an diesem heiteren Abend weitergehen. Nicht nur in der launigen Moderation von Meinhard „Obi“ Jenne, der die Truppe aus Stuttgart auf Kurs hält. Auch die Titel klingen alle positiv; selbst wenn die Texte mitunter dramatische Ereignisse schildern, wie Mathias Kucharz bei seiner Anmoderation des Ostalb Jazz Orchestra feststellt.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Munter geht es unter Obi Jennes zupackender Leitung voran. Über Count Basie, Sammy Nestico, Glenn Miller und Roger Cicero bis Tom Jones. Originale und Coverversionen. Echt klingen sie alle, weil die Band, deren Mitglieder schnelle Autos bauen, genau so präzise bei der musikalischen Arbeit ans Werk gehen. Und mit ausgeprägtem Groove-Instinkt. Das Jazz-Urgestein Sammy Nestico hat für Jennes Band die „Windmachine“ geschrieben, „das schnellste Stück der Jazzgeschichte“, kündigt er lächelnd an.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Seit zwei Jahren verstärkt der Sänger Samir das Ensemble. Mit „Saturday Night“ wandelt er gekonnt auf den Spuren von Frank Sinatra und „Ich atme ein, ich atme aus“ und „Zieh die Schuh aus“ auf jenen des früh mit 46 Jahren verstorbenen Roger Cicero. Als Zugabe liefert er noch eine rasante Hommage auf den Soul- und Funk-Superstar James Brown ab. Zuvor darf das Publikum beim Hit aus der „West Side Story“ „Mambo“ rufen und sich von Glenn Miller ins Rampenlicht transportiertem „Tuxedo Junction“ via Trompetersektion mit dem Swingvirus impfen lassen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3520" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0104.jpeg" alt="IMG_0104.jpeg" width="800" height="577" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0104.jpeg 800w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0104-300x216.jpeg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0104-768x554.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Alles kann man gar nicht würdigen, sonst käme Gerhard Otts „Ostalb Jazz Orchestra“ zu kurz. Das startet nicht minder temperamentvoll mit „Sweet Lucy“ sein Programm. Stimmgewaltig sattelt Norbert Botschek mit „Wonderwall“ nach. Der bringt später noch mit einer mitreißenden Interpretation von „Me and Mrs. Jones“ von Billy Paul den Saal zum Kochen. Wer bis jetzt noch nicht mit erhöhter Temperatur zugehört hat, bei dem sorgt das hinreißende Posaunensolo von Gerald Kammerer für „Fever“. In der „Brass Machine“ tummeln sich die vier Trompeter blitzsauber in höchsten Höhen. Ellingtons „It don’t mean a thing“ swingt singend Karin Ott. Dass sie über eine fulminante Rockröhre verfügt, zeigt sie in Stevie Wonders „Superstition“.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Mit „Hey Burner“ erweist auch das OJO dem Altmeister Sammy Nestico seine Reverenz, bevor es mit Benny Goodmans „Sing, sing, sing“ und einem brillanten Solo von Frieder Scherer auf der Klarinette wieder in die Swingklassik zurückgeht. Abwechslungsreicher könnte es nicht sein, zumal Norbert Botschek und Karin Ott mit dem „Soul Man“ nochmals vehement. durchstarten.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Ein Highlight zum Schluss. Für „Obi“ Jenne räumt Tobias Schaible seinen Platz am Schlagzeug. Wie der Bandleader aus Stuttgart in „Caravan“ die Stöcke wirbeln lässt, ist eine Show für sich.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Im Verlauf des Abends hat sich Sebastian Hahn als Vorsitzender der Jazzinitiative Ellwangen noch bei der Schulleiterin Stella Herden für die immer großzügig gewährte Probenmöglichkeit bedankt, und sie dafür zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Sie geht nächstes Jahr in den Ruhestand.</span></p>
<p><em><span style="font-size: 12pt;">Wolfgang Nußbaumer</span></em></p>
<p>(04.11.2025)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Kurzer Gig mit Gips</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/kurzer-gig-mit-gips-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 12:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA["Profumo"]]></category>
		<category><![CDATA[Festival Schloss Kapfenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gianna Nannini]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3409" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3409" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/1d78dab465011a17861883fe75b60c35.jpg" alt="Fotos: Holger Bewersdorf" class="caption" title="Gianna Nannini - trotz Gips bei Stimme." width="1024" height="683" />Gianna Nannini - trotz Gips bei Stimme.[/caption]<p>Zuerst hat sich alles um eine halbe Stunde nach hinten verschoben; und dann gab’s nur eine knappe Stunde lang die Musik, die ein paar Tausend Menschen zum mittlerweile dritten Mal ins Schloss Kapfenburg gelockt hat. Zu Gianna Nannini.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; &nbsp;Die italienische Rock-Ikone wollte dort beim Festival ihre neue Scheibe „Sei nell’anima“ vorstellen und alte Songs zelebrieren. Es blieb bei wenigen Liedern.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Der Grund. Die 71-Jährige war bei ihrem Konzert vor wenigen Tagen in Wiesbaden gestürzt, als sie das Schlagzeug verließ, an dem sie kurz Platz genommen hatte &#8211; und sich den rechten Arm gebrochen. In Hessen hat sie geschient und vereist noch fünf Songs durchgehalten. Auf Schloss Kapfenburg musste sie nach einer halben Stunde die Segel streichen. Ihr Kreislauf spielte nicht mehr mit. Bis dahin hat sie mit ihrer fünfköpfigen Band plus zwei Background-Sängerinnen ihren Fans Klassiker wie „Profumo“ und neuere Songs mit ungebremstem Temperament kratzig, kantig auf die Trommelfelle gegeben. Pure Emotion. Man spürt förmlich wie gerne sie herumtanzen würde; wäre da nicht der Am in der Schlinge.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3411" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/SK_GNannini_20250726_204045_Z8A_6970_HBewersdorf.jpg" alt="SK_GNannini_20250726_204045_Z8A_6970_HBewersdorf.jpg" width="1024" height="729" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/SK_GNannini_20250726_204045_Z8A_6970_HBewersdorf.jpg 1024w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/SK_GNannini_20250726_204045_Z8A_6970_HBewersdorf-300x214.jpg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/SK_GNannini_20250726_204045_Z8A_6970_HBewersdorf-768x547.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Eine halbe Stunde lang muss das Publikum an diesem verregneten Abend bangen, ob Gianna nochmals auf die Füße kommt. Der Gitarrist Davide Tagliapietra versucht, die Zeit mit einem vielfarbigen Solo zu überbrücken. Dann haben Arzt und Sanitäter die Frau aus Siena wieder auf die Beine gebracht. Das autobiografische „Io“ interpretiert sie mit ihrer kehligen, rauen Stimme. Mit der italienischen Version des Hits „Me and Bobby McGee“ erinnert sie an Janis Joplin. Nach 30 Minuten versammelt sich die ganze Band an der Bühnenrampe zum Winken. Schluss. Keine Zugabe trotz unverdrossenem Beifall.&nbsp;</p>
<p><em>Wolfgang Nußbaumer</em> &nbsp; &nbsp;</p>
<p>(26.07.2025)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Wahnsinn: Niedeckens BAP</title>
		<link>https://ostalbpresse.de/der-wahnsinn-niedeckens-bap-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2025 12:35:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[BAP]]></category>
		<category><![CDATA[Festival Schloss Kapfenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang NIedecken]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3405" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3405" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/b5a32d35c359a6184e5838c6035bf2c6.jpg" alt="Fotos: Holger Bewersdorf" class="caption" title="Wolfgang Niedecken und seine drei Blechbläser." width="1024" height="683" />Wolfgang Niedecken und seine drei Blechbläser.[/caption]<p>Der Mann ist 74 Jahre alt. Und er steht weit über drei Stunden auf der Bühne. Pausenlos. Diese Legende lebt. Und wie. Wolfgang Niedecken rockt beim Festival zum wiederholten Mal mit seiner Band Schloss Kapfenburg. Ein Heimspiel für das Energiebündel aus Köln.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; &nbsp;Kein Song jünger als 40 Jahre, verspricht er zu Beginn seiner „Zeitreise“ in die Vergangenheit. Ein Rückblick im Song-ICE, denn die neunköpfige Truppe macht von Anfang an Tempo. Alt mögen die Titel ja sein, von angestaubt jedoch keine Spur. Niedecken stammt aus der Südstadt. Klar, dass er mit dem Song „Südstadt verzäll nix“ loslegt. Dort ist zwar seine Heimat, doch auf Schloss Kapfenburg ist für den Opa von drei Enkeln „wie nach Hause kommen“.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Ganz aus dem Häuschen sind auch gleich die Fans, die dicht gedrängt vor der Bühne ihrem Idol zujubeln. „Nemm mich met“ muss er nicht zweimal sagen. Sie sind dabei, schwenken die Arme zu den Liedern von der Scheibe „Zwesche Salzjebäck und Bier“, schunkeln und singen mit, wo es was zu singen gibt. Absolut textsicher. In Begleitung von zwei Blockflöten darf der „Müsli Man“ seiner Wege gehen. „Zehnter Juni“ ist der Protestsong zur Demonstration gegen die Nachrüstung der NATO anno 1982. Und in der „Kristallnaach“ warnt er ebenfalls eindringlich vor den Folgen eines politischen Rechtsrucks.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Wolfgang Niedecken kann großartig erzählen. Deshalb hört man ihm auch gerne zu, wenn er die Geschichten hinter den Liedern erzählt. Wie die vom Obdachlosen „Jupp“, der in Katmandu mit zwei Yetis Skat gespielt hat, aber von „Stalingrad“ nichts erzählt. „Jupp“, einer der zu Herzen gehenden Klassiker, den der brillante Gitarrist Ulrich Rode („unser Kapellmeister“, stellt ihn Niedecken vor) mit einem fulminanten Solo einleitet. Wo der „Jupp“ auftaucht, darf die „Anna“ nicht fehlen. Sie besingt der Frontmann erst im ausgedehnten Zugabenblock. Zuvor begleitet das Publikum Wolfgang Niedecken noch in den „Waschsalon“ und in das “Bahnhofskino“. Ja die gute alte Zeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3407" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/SK_BAP_00_20250725_201032_Z8A_6717_HBewersdorf.jpg" alt="SK_BAP_00_20250725_201032_Z8A_6717_HBewersdorf.jpg" width="800" height="534" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/SK_BAP_00_20250725_201032_Z8A_6717_HBewersdorf.jpg 800w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/SK_BAP_00_20250725_201032_Z8A_6717_HBewersdorf-300x200.jpg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/SK_BAP_00_20250725_201032_Z8A_6717_HBewersdorf-768x513.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Die dicht gedrängt vor der Bühne stehenden Fans applaudierenn ihrem Idol.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Der BAP-Boss ist jedoch alles andere als ein Nostalgiker. Er blickt nach vorne. Bricht eine Lanze für den Klimaschutz, warnt vor rechter Gewalt und wirft einen kritischen Blick auf Gaza. „Es gilt, den Kippmoment nicht zu verpassen“, mahnt er, weil dann nichts mehr unumkehrbar sei.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Bevor später die „Alexandra“ mit großem Gebläse den Rock wieder auf die Bühne zurückbringt, kredenzt Niedecken zusammen mit der Multiinstrumentalistin Anne de Wolff den „LiebesliederimSitzen“-Block. Mit griechischem Flair, wo in „Eins für Carmen un en Insel“ „nur paar Zikade“ warten, dass der Gitarrist „en Melodie“ klimpert.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Nach diesem Ruhepol macht sich die Band zum ausgedehnten Endspurt auf. In „Verdamp lang her“ denkt Niedecken über seinen Vater nach und sein Verhältnis zu ihm. Nicht lustig, aber exemplarisch für so manchen. Als er die anrührende Ballade „Do kanns zaubere“ ankündigt, erinnert er sich, wie vor über 40 Jahren die Fans noch ganz analog Wunderkerzen angezündet haben. Und was passiert? Zu den Handylampen versprühen ein paar Dutzend Kerzen ihre Funken. Die wahren Fans sind eben gut präpariert. Ulrich Rode, Werner Kopal am E-Bass, der grundsolide Drummer Sönke Reich, Keyboarder Michael Nass, Anne de Wolff, der Saxophonist und Gitarrist Axel Müller, der Trompeter Benny Brown und Johannes Göltz an der Posaune haben sich die Anerkennung der Fans redlich verdient.</p>
<p>&nbsp; &nbsp; „Wie ‘ne Stein“ geht’s im „Hurricane“ „Jraaduss“. Es ist der absolute „Wahnsinn“, wie die Band nochmals durchstartet. „Häng de Fahn eruss“ singt Wolfgang Niedecken vor „Et letzte Leed“. Und dann ist wirklich Schluss. Fast. Mit der sanften Ballade „Helfe kann dir keiner“ schickt die Band ihr glückliches Publikum auf den Heimweg.</p>
<p><em>Wolfgang Nußbaumer&nbsp;&nbsp;</em></p>
<p>(26.07.2025)&nbsp;&nbsp;</p>
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		<title>Funkig, jazzig, einfach stark</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 12:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA["E-Town-Connection"]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Ott]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Ott]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3394" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3394" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/374fef18d9a564adff2f3808d7fd487b.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Die "E-Town-Connection" lässt in der Theatersenke im Schloss nichts anbrennen." width="1280" height="484" />Die [/caption]<p>Wer assoziiert nicht gleich die „E-Street-Band“, wenn er „E-Town-Connection“ hört. Man entdeckt tatsächlich Parallelen beim Konzert der Ellwanger Samstagabend in der Theatersenke im Schloss.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; &nbsp;In beiden Formationen spielen hervorragende Musiker. Nur ist das musikalische Spektrum der sich nach ihrer Heimatstadt nennenden Band breiter, als das der Kollegen in den USA. Und der entscheidende Unterschied: Sie hat eine Frontfrau; eine ganz starke: Anna Ott.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Sie ist nicht die einzige mit diesem Nachnamen. Bruder Paulus hext auf der Leadgitarre, dass man fast an eine Reinkarnation von Jimi Hendrix denkt. In dem erst 17 Jahre jungen Mathis Ott greift ein wahrer Tausendsassa in die Keyboardtasten. Wild kann er sein, aber auch ganz zart zum Träumen wie in dem Intro zur Zugabe. Als rhythmisches Rückgrat hält „Patriarch“ Joseph Ott an Becken und Fellen souverän die Chose am Laufen.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Die Adjektive langsam und leise kommen im Steckbrief der Ott-Familie nicht vor. Dafür sorgen mit ihr zusammen der knackige E-Bassist Tim Hunke, Martin Abele am Percussioninventar und der versierte Saxophonist und Keyboarder Reinhold Uhl. Er hat schon in der legendären Ellwanger Cocker-Band mitgewirkt.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;In ihrem Musikmix mögen Ott und Co. in der Tradition der Kelly-Family stehen, in ihren Arrangements gewiss nicht. Ihre Coverversionen sind mit einer Raffinesse ausgefeilt, dass man die Originale meist nicht sofort identifizieren kann. Zumal sie auch einigen weniger bekannten Gruppen und Interpreten ihre Reverenz erweisen. Wie gleich zu Beginn der Isländerin Laufey mit einem gar nicht auf Ohr schmeicheln gedachten „From the Start“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3395" src="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC07643.JPG" alt="DSC07643.JPG" width="1024" height="802" srcset="https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC07643.JPG 1024w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC07643-300x235.jpg 300w, https://ostalbpresse.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC07643-768x602.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Selbstbewusst hängt die Band die Messlatte also gleich ziemlich hoch. George Bensons „Give me the Night“ in der Bala Brothers Version wird zum Motto des Abends, den die Sängerin, deren wandlungsfähige Stimme mehrere Oktaven umfasst, mit kesser Lippe gut gelaunt moderiert.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Ob Sades „Smooth Operator“, der ABBA-Hit „Gimme, Gimme, Gimme” in der heißen Version der „Nils Landgren Funk Unit“, oder Peter Gabriels “Sledgehammer”, den die Ott-Truppe nach der Pause schwingt &#8211; funkig aufbereitet von „The Brand New Heavies“ &#8211; , alle Titel sind fantastisch neu geschminkt. „Can’t buy me Love“ der „Scary Pockets“ (die auch nicht jeder auf dem Schirm hat), mit „Sorry“ auf die „COUCH” (noch ein Geheimtipp) oder selbst vergessen “The Way it is” von Bruce Hornsby einschlagen &#8211; mit Anna Ott und ihren Begleitern ist man immer auf dem rechten Weg unterwegs, reizvoll, spannend, reich an Überraschungen. Man freut sich auf ein Wiederhören.</p>
<p><em>Wolfgang Nußbaumer&nbsp;</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
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